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14Jan2021
Gedanken zur Zukunft der kollaborativen Robotik

Gedanken zur Zukunft der kollaborativen Robotik

Durch: Matthias LüscherKommentare: 0

In einem spannenden Interview mit unserem Partner OnRobot äussert sich Dan Carney des US-amerikanischen Systemintegrators Professional Control Corporation (PCC) über die Zukunft der kollaborativen Robotik und gibt Tipps für einen erfolgreichen Einstieg.

 
 
Dan Carney geht davon aus, dass die Nachfrage nach kollaborativer Robotik aufgrund der weltweiten Pandemie stetig zunehmen wird. Er sagt: «Nach dem Ausbruch von Covid-19 kam es in vielen Ländern zu einer Störung der Wirtschaft, was zu einer steigenden Nachfrage nach effizienten Produktionsabläufen bei den Herstellern geführt hat. Die Antwort darauf ist oft der Einsatz von kollaborativer Robotik, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen.»
 
 
 

Kollaborative Robotik als Antwort auf Fachkräftemangel

 
Dazu komme laut Carney oft auch ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, insbesondere bei den Polymechanikern. Dies stelle die Unternehmer vor die Herausforderung, mehr aus den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Arbeitskräfte herauszuholen.
 
 
«Hier kann die kollaborative Robotik einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie die bestehenden Arbeitskräfte unterstützt und entlastet.»
           Dan Carney, Professional Control Corporation, USA
 
 
 

Grosse Vorteile dank Flexibilität und geringem Platzbedarf

 
Der grösste Vorteil der kollaborativen Robotik ist gemäss Carney die hohe Anwendungsflexibilität. Bis ein Industrieroboter für einen bestimmten Prozess eingesetzt werden kann, daure es Wochen oder Monate, während kollaborative Anwendungen flexibel seien und innerhalb weniger Stunden für neue Aufgaben eingesetzt werden könnten. Dazu kommt gemäss Carney, dass kollaborative Roboter in der Regel keine grossen und teuren Sicherheitseinrichtungen benötigen, was auch bedeutet, dass diese in Produktionsumgebungen mit wenig Platz eingesetzt werden können.
 
 
 

Mit einfachen Prozessen starten

 
Worauf sollte beim erstmaligen Einsatz von kollaborativen Robotern geachtet werden? Gemäss Carney ist es wichtig, mit der Automatisierung eines einfachen Prozesses zu beginnen, bevor kompliziertere Vorgänge in Angriff genommen werden. Er sagt:
 

 

 
«Mein Rat an neue Kunden, die einen kollaborativen Roboter einsetzen möchten, ist immer derselbe: Suchen Sie sich den einfachsten Prozess in Ihrem Betrieb aus und automatisieren Sie diesen. Sobald diese Anwendung erfolgreich läuft, können Sie zur Automatisierung von komplexeren Prozessen übergehen.»
 
 
 
 
Diese Vorgehensweise bewähre sich, weil einfache Prozesse auch für Anfänger in kurzer Zeit – meist innert ein bis zwei Tagen – automatisiert werden könnten. Dies schaffe Vertrauen für weitere Schritte.
 
 
 

Konsistenz dank Automatisierung

 
Unter den verschiedenen Arten von kollaborativen Anwendungen bietet sich zu Beginn vor allem die Automatisierung von Aufgaben an, die eine hohe Konsistenz erfordern. Als Beispiele nennt Carney Prozesse wie Polieren und Entgraten. Carney: "Werden zum Beispiel Metallteile von verschiedenen Mitarbeitern entgratet, sind die Ergebnisse unterschiedlich. Wenn die gleiche Aufgabe von einem kollaborativen Roboter erledigt wird, erhalten Sie ein konsistentes, wiederholbares Arbeitsergebnis.
 
 

Eine zufriedenere Belegschaft

 
Neben einer höheren Effizienz und wiederholbaren Ergebnissen können kollaborative Anwendungen auch eine Produktionsumgebung mit zufriedeneren Mitarbeitern schaffen. Carney: «Wenn ich mit Geschäftsinhabern darüber spreche, wo Automatisierung in Betracht gezogen werden sollte, bitte ich sie immer, über Prozesse nachzudenken, von denen die Mitarbeiter nicht so begeistert sind. In der handelt es sich um schmutzige, langweilige und gefährliche Arbeitsprozesse. Oft lassen sich solche Prozesse gut automatisieren, und Mitarbeiter können sich auf höherwertige Aufgaben konzentrieren.» Dies führe nicht nur zu einem Effizienzgewinn, sondern auch zu einer zufriedeneren Belegschaft.
 
 
 

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Das Interview im Originaltext (auf Englisch) findet sich unter folgendem Link:
https://onrobot.com/en/thoughtsonrobots-dan-carney

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